Ich funktioniere.
Aber will ich das noch?

Von außen ist alles in Ordnung. Die Rolle läuft, die Ergebnisse stimmen, niemand käme auf die Idee, dass etwas fehlt. Sie selbst kommen auch nicht sofort darauf. Es gibt keinen Knall, eher ein Nachlassen. Montage werden schwerer. Was Ihnen früher Freude gemacht hat, ist Routine geworden. Und irgendwann steht sie im Raum, die Frage: Bin ich hier eigentlich noch richtig?

Die Frage, die immer wiederkommt

Was dann beginnt, kennen viele: Sie schieben die Frage vor sich her. Es gibt ja auch immer einen Grund, sie zu vertagen. Das laufende Projekt, das angefangene Jahr, die Verantwortung für andere. Aber die Frage kommt wieder. Nach dem Urlaub, an einem ganz normalen Dienstag, nach einem Lob, das sich seltsam wenig angefühlt hat. Und mit ihr die Unsicherheit: Was sollte ich tun? Und was darf ich mir überhaupt erlauben, bei allem, was an mir hängt?

Das Zermürbende daran ist nicht die Unzufriedenheit. Es ist der Schwebezustand. Sie entscheiden beruflich jeden Tag, schnell und unter Unsicherheit, das ist Ihr Handwerk. Nur diese eine Entscheidung bleibt liegen. Für Menschen, die es gewohnt sind zu entscheiden, ist genau das schwer auszuhalten.

Warum das Umfeld nicht helfen kann

Dazu kommt: Mit wem sollen Sie das besprechen? Die Menschen, die Ihnen nahestehen, haben die Frage längst gehört. Beim ersten Mal hören sie zu, beim dritten Mal wissen sie nicht mehr, was sie sagen sollen. Nicht aus Desinteresse. Sie wissen schlicht nicht, wie sie helfen können. Kollegen sind Teil des Systems, über das Sie nachdenken. Freunde raten oft das, was sie sich selbst zutrauen würden. So bleibt die Frage ohne einen Ort, an dem sie zu Ende gedacht werden kann.

Und nein, das ist keine Krise. Es muss auch keine werden, damit Sie die Frage ernst nehmen dürfen. Viele schieben sie beiseite mit dem Satz "Mir geht es doch gut." Das stimmt ja auch. Nur verschwindet die Frage davon nicht. Sie läuft im Hintergrund weiter und kostet Energie, die Ihrer Leistungsfähigkeit an anderer Stelle fehlt.

Das Nachdenken findet auf der falschen Ebene statt

Warum bleibt ausgerechnet diese Entscheidung liegen, wo Entscheiden doch sonst Ihr Alltag ist? Weil das Nachdenken auf der falschen Ebene stattfindet. Sie sortieren Optionen: bleiben, wechseln, selbstständig machen. Die Unsicherheit sitzt aber eine Ebene tiefer, bei dem, was Sie antreibt, und bei dem, was Sie sich erlauben. Wer nicht weiß, warum die aktuelle Rolle nicht mehr trägt, kann nicht wissen, welche Option tragen würde. Mehr Nachdenken auf der Optionsebene schafft deshalb keine Klarheit. Die Frage landet nur wieder auf Wiedervorlage. Es ist wie Nebel über dem Wasser: Er hebt sich nicht, weil man länger hineinschaut.

Einmal gründlich durchsortieren

Genau dort hilft etwas, das einfacher klingt, als es wirkt: einmal gründlich durchsortieren. Mit jemandem, der nicht beteiligt ist und der Struktur mitbringt. Was treibt Sie an? Was hat Sie in diese Rolle gebracht, und was davon gilt noch? Was gehört zu Ihnen, was zur Situation? Eine strukturierte Persönlichkeitsanalyse liefert die Grundlage, das Gespräch ordnet die Gedanken. Was Sie nicht bekommen: eine Empfehlung, was Sie tun sollen. Die Entscheidung bleibt Ihre. Aber Sie können sie danach wieder treffen.

Zwei Stunden, ein Termin: HERO Orientierung

Dafür gibt es ein eigenes Format: HERO Orientierung. Zwei Stunden, eine Persönlichkeitsanalyse vorab, eine ehrliche Sortierung. 580 €, ein Termin, kein Prozess über Monate. Für manche ist danach klar, dass die Rolle die richtige ist und sich etwas anderes ändern muss. Für andere, dass der nächste Schritt ansteht. Beides ist ein gutes Ergebnis. Die Frage liegt dann nicht mehr auf Wiedervorlage. Sie ist beantwortet.

So läuft es ab

Sie buchen online und bekommen direkt den Zugang zur Persönlichkeitsanalyse, etwa 30 Minuten am Rechner, wann es Ihnen passt. Sobald Sie die Analyse bearbeitet haben, schicke ich Ihnen den Link zur Terminwahl.

Das Gespräch selbst dauert zwei Stunden und findet online statt. Danach haben Sie ein klares Bild und einen nächsten Schritt.

Mit wem Sie da sprechen, lesen Sie hier. Kurzfassung: 25 Jahre HR und Führung, seit fast zehn Jahren Coach.

Sie sind nicht sicher, ob das Format zu Ihrer Frage passt? Schreiben Sie mir kurz, ich antworte persönlich.
Autor: Jens Olberding, Systemischer Coach & Therapeut. Begleitet Menschen, die Verantwortung tragen, zu dauerhafter Leistungsfähigkeit und beruflicher Klarheit. Gründer von jo-vitality.
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